Windows Protected Print (WPP): Wichtige Änderung für Ihre Druck- und Multifunktionssysteme

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Nicole LütteckeMicrosoft führt mit Windows Protected Print (WPP) eine neue Druckfunktion ein, die bestehende Druckertreiber automatisch ersetzen kann. Wird die Windows-Abfrage mit „OK“ bestätigt, kann es zu Einschränkungen bei Druckfunktionen und der Gerätekompatibilität kommen. Erfahren Sie, warum Sie die Meldung besser mit „Ablehnen“ bestätigen sollten und wie Sie Ihren Druckbetrieb stabil halten.

Microsoft führt aktuell schrittweise die neue Funktion Windows Protected Print (WPP) ein. Diese Änderung erfolgt im Rahmen von Windows-Updates und kann Auswirkungen auf bereits installierte Druck- und Multifunktionssysteme haben.
Dabei kann auf Windows-PCs automatisch eine Meldung erscheinen, die den Austausch bestehender Druckertreiber anbietet. Genau hier ist Vorsicht geboten.
Bitte nicht mit „OK“ bestätigen
Wird die Abfrage mit „OK“ bestätigt, entfernt Windows unter Umständen die vorhandenen herstellerspezifischen Druckertreiber und ersetzt diese durch generische Microsoft-Standardtreiber.
Unsere klare Empfehlung:
👉 Klicken Sie bei dieser Meldung auf „Ablehnen“
So bleiben Ihre bestehenden Druckertreiber und Geräteeinstellungen erhalten und Ihr Druckbetrieb läuft weiterhin stabil.
Welche Probleme können durch den Treiberwechsel entstehen?
Der automatische Austausch gegen generische Treiber kann verschiedene Einschränkungen verursachen:
- Verlust wichtiger Druckfunktionen
- Einschränkungen bei Druckqualität und Druckoptionen
- Fehlfunktionen im laufenden Betrieb
- Inkompatibilitäten mit vorhandener Hardware
- Einschränkungen bei Scan- oder Multifunktionsfunktionen
Viele professionelle Druck- und Multifunktionssysteme arbeiten mit speziell angepassten Herstellertreibern. Diese sorgen für eine optimale Geräteansteuerung, Stabilität und den vollen Funktionsumfang. Generische Standardtreiber können diese Funktionen häufig nicht vollständig abbilden.
So reagieren Sie richtig bei der Windows-Abfrage
Wenn die Meldung erscheint:
- Meldung aufmerksam lesen
- Auf „Ablehnen“ klicken
- Nicht mit „OK“ bestätigen
Damit verhindern Sie einen unbeabsichtigten Austausch Ihrer Druckertreiber.
ISFORT systec unterstützt Sie
Wir beobachten die Entwicklung rund um Windows Protected Print selbstverständlich weiter. Sobald Microsoft und die Gerätehersteller eine vollständige Kompatibilität sicherstellen, informieren wir Sie über das weitere Vorgehen.
Wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung benötigen, steht Ihnen das Team von ISFORT systec gerne zur Verfügung.
Telefon: 0251 9794-350
email: kundendienst@isfort.ms




